Friday, 12. March 2010

Wellness Magazin | Diabetes tut nicht weh – Diabetes | News

 

 

Diabetes tut nicht weh – Diabetes

Februar 25, 2009 von Olaf Wulf  
Abgelegt unter Gesundheit, Medizin

Häufig bleibt die Erkrankung erst einmal unentdeckt

In Deutschland gibt es zurzeit etwa sieben Millionen diagnostizierte Diabetiker. Experten schätzen jedoch, dass die tatsächliche Zahl weitaus höher liegt und gehen von etwa vier Millionen unentdeckten Betroffenen aus. Denn Typ 2-Diabetes tut erst einmal nicht weh: Die Betroffenen merken oft jahrelang nichts von ihrer Krankheit, da beim Typ 2-Diabetes zu Beginn keinerlei Beschwerden auftreten. Doch ein unbehandelter Diabetes kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Der hohe Blutzucker schädigt auf Dauer alle arteriellen Gefäße. Augen, Nieren und Nerven sind gefährdet, Herzinfarkt, Schlaganfall und ein diabetisches Koma können schwerwiegende Folgen sein. Es ist also wichtig, das eigene Diabetes-Risiko zu kennen, um die Erkrankung frühzeitig bekämpfen zu können.

Diabetes

Diabetes

Regelmäßige Überprüfung des Blutzuckers

Der Bundesverband niedergelassener Diabetologen (BVND) fordert besonders Risikopatienten zur regelmäßigen Blutzucker-Kontrolle auf. „Bei einer rechtzeitigen Diagnose kann man der Erkrankung entgegensteuern“, so Dr. Gerhard Klausmann, Diabetologe und Vorstandsmitglied. „Die Ereignisrate von Folgeerkrankungen wie z. B. Herzinfarkte oder Schlaganfälle können deutlich gesenkt werden.“

Ein erhöhtes Risiko für einen Typ 2-Diabetes haben Menschen, die latentes Übergewicht haben und sich wenig bewegen, familiär vorbelastet sind oder auch bereits andere Stoffwechselerkrankungen haben. Folgende Symptome können Hinweise auf eine mögliche Erkrankung sein:

• häufiges Wasserlassen
• starker Durst
• Müdigkeit/Erschöpfung
• Mundtrockenheit
• Wadenkrämpfe

Diabetes kann verhindert werden!

Mit der richtigen Einstellung können Risikopatienten der Entstehung eines Typ 2-Diabetes vorbeugen bzw. das Auftreten hinauszögern. Hierzu gehören viel Bewegung, Vermeidung von Übergewicht sowie eine ausgewogene und gesunde Ernährung.